Länderentgeldordnung - Lego

Webinfo Presse [05.05.2012]

 

Die GEW hat einen neuen Anlauf für einen bundeseinheitlichen Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte gestartet und erwartet von der zukünftigen Landesregierung, dass sie sich in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) dafür einsetzt. Die 200.000 Lehrerinnen und Lehrer, davon fast 40.000 alleine in NRW, haben als einzige Gruppe im öffentlichen Dienst keinen Tarifvertrag. Nach wie vor gibt es je nach Beschäftigungssituation enorme Gehaltsdifferenzen gegenüber den verbeamteten Lehrkräften und anderen Akademikergruppen im öffentlichen Dienst.

 
Das GEW-NRW TEAM

 

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Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld)

Keine anteilige Kürzung der Jahressonderzahlung bei Unterbrechung des Arbeitsverhältnisses

 

(LAG Rheinland-Pfalz, Aktenzeichen 8 Sa 579/09 vom 10. Februar 2010:
In § 20 Abs. 4 Satz 1 des TV-Länder und des TVöD ist geregelt, dass sich der Anspruch auf die Jahressonderzahlung für jeden Kalendermonat, für den die/der Beschäftigte keinen Anspruch auf Entgelt oder Entgeltfortzahlung im Sinne von § 21 TV-L bzw. TVöD hat, um jeweils ein Zwölftel der vollen Jahressonderzahlung mindert.

 

Das Land Rheinland-Pfalz hat als Arbeitgeber einer Lehrkraft dies so interpretiert, dass bei der Zwölftelung nur auf das Arbeitsverhältnis abzustellen ist, das am 1. Dezember besteht. Im vorliegenden Fall war die Lehrkraft beim Land Rheinland-Pfalz bis zum 20. Juni 2008 befristet beschäftigt. Nach einer Unterbrechung wurde sie ab 1. August 2008 wieder beschäftigt.
Das Land hat aufgrund seiner Interpretation des § 20 Abs. 4 Satz 1 TV-L angenommen, dass die Jahressonderzahlung nur 5/12 - für die Monate August bis Dezember 2008 - beträgt.

Dieser Auffassung ist das Landesarbeitsgericht des mit Rechtsschutz der GEW geführten Verfahrens nicht gefolgt. Es hat vielmehr der Lehrkraft einen Anspruch auf eine Jahressonderzahlung in Höhe von 11/12, das heißt auch unter Berücksichtigung der Monate Januar bis Juni 2008, zuerkannt. Nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts sind für die Zwölftelung auch diejenigen Kalendermonate des Kalenderjahres zu berücksichtigen, in denen ein Anspruch auf Entgelt oder Entgeltfortzahlung aus einem vorausgegangenen Arbeitsverhältnis bestanden hat. Dabei kommt es nicht darauf an, dass das Arbeitsverhältnis ununterbrochen ist.

Das Landesarbeitsgericht kommt zu diesem Ergebnis aufgrund des insoweit eindeutigen Wortlauts des § 20 Abs. 4 Satz 1 TV-L. Die Interpretation des Landes Rheinland-Pfalz lässt sich dagegen weder aus dem Wortlaut noch aus dem tariflichen Gesamtzusammenhang herleiten.

 

Anspruch geltend machen

 

Ansprüche aus dem TV-L und dem TVöD verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach ihrer Fälligkeit gegenüber dem Arbeitgeber schriftlich geltend gemacht werden.
Kolleginnen und Kollegen, deren Jahressonderzahlung für das Jahr 2010 wie bei dem geschilderten Fall aus Rheinland-Pfalz gekürzt wurde, weil ihr Arbeitsverhältnis für mindestens einen Monat unterbrochen war, sollten deshalb die restliche Jahressonderzahlung beim Arbeitgeber innerhalb der sechsmonatigen Ausschlussfirst schriftlich geltend machen. Die Ausschlussfrist beginnt am 1. Dezember 2010 und endet am 31. Mai 2011.

 

Ob auch im Falle eines im Verlauf des Kalenderjahres erfolgten Arbeitgeberwechsels die beim vorherigen Arbeitgeber zurückgelegten Kalendermonate, in denen ein Anspruch auf Entgelt oder Entgeltfortzahlung bestanden hat, bei der Zwölftelung zu berücksichtigen sind, ist unentschieden.
Eines aber dürfte in dieser Hinsicht klar sein: Gilt bei den vorherigen Arbeitgeber der TV-L bzw. TVöD nicht oder handelt es sich um einen privaten Arbeitgeber, der den TV-L bzw. den TVöD nicht anwendet, kommt eine Berücksichtigung der in dem entsprechenden Arbeitsverhältnis im Kalenderjahr zurückgelegten Zeiten für die Zwölftelung überhaupt nicht in Frage.

 

Ilse Schaad
Leiterin des Vorstandsbereiches Angestellten- und Beamtenpolitik

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(Gerichtsurteil)


Bilder des Warnstreiks (Essen) 
Bilder des Warnstreiks (NRW)   

Länder-Tariftelegramm 31.03.2011

 

Länder-Tariftelegramm+++Länder-Tariftelegramm+++Länder-Tariftelegramm+++

 

Mitgliederbefragung zum Verhandlungsergebnis abgeschlossen.
GEW-Mitglieder sehen Ergebnis kritisch, stimmen aber mit großer Mehrheit zu

 

82,9 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder der GEW, die sich an der Befragung beteiligt haben, votierten für die Annahme des Tarifergebnisses für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. In allen GEW-Landesverbänden gab es hohe Zustimmungsquoten.

Die Mitgliederbefragung wurde überwiegend in Form von Mitgliederversammlungen durchgeführt, in denen der Tarifabschluss erläutert und kritisch diskutiert wurde. Das Ergebnis der Befragung zeigt, dass die GEW-Mitglieder das Verhandlungsergebnis differenziert bewertet haben. Sie haben dem Tarifergebnis zugestimmt, ohne das Thema Entgeltordnung für Lehrkräfte aufzugeben. Im Gegenteil: Die Mitgliederdiskussionen haben gezeigt, dass es eine ‚Jetzt-erst-Recht-Stimmung’ gibt.

 

Seit dem 10. März wurde in der GEW eine intensive Mitgliederdiskussion geführt. Viele Mitglieder haben in Briefen, E-Mails, im GEW-Blog (http://gew.blogsport.de/) und in den Mitgliederversammlungen ihren Ärger über die fehlende Entgeltordnung für Lehrkräfte zum Ausdruck gebracht.

Dem „Angebot“ zur einer Lehrkräfte-Entgeltordnung, dass die Arbeitgeber am letzten Verhandlungstag vorlegten, konnte die GEW nicht zustimmen. Es hätte unsere Unterschrift unter die fortgesetzte Arbeitgeberwillkür bedeutet. Die GEW wird weiter für eine tarifliche Entgeltordnung für Lehrkräfte kämpfen.

Zum Verhandlungsergebnis gehörten aber auch der prozentuale Gehaltszuwachs und der Abschluss der allgemeinen Entgeltordnung, von der auch im Bildungsbereich Beschäftigte profitieren.

 

Wir danken an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich allen Mitgliedern, die sich an den Warnstreikaktionen im Februar und März beteiligt haben.

Videoclips der Aktionstage gibt es unter www.youtube.com/GEWHauptvorstand

 

 

Länder-Tariftelegramm 14. März 2011

Länder-Tariftelegramm+++Länder-Tariftelegramm+++Länder-Tariftelegramm+++
Video der Abschluss-Pressekonferenz vom Donnerstag

Frankfurt - In der Pressekonferenz zum Abschluss der Tarifverhandlungen letzten Donnerstag in Potsdam haben die Verhandlungsführerinnen der Gewerkschaften ausführlich zum Ergebnis Stellung genommen. In ihren Statements machten sie deutlich, dass das Thema der Lehrkräfte-Eingruppierung keinesfalls vom Tisch ist.
Sie bekräftigten, weiterhin gemeinsam zur Durchsetzung dieses Zieles zu kämpfen.

Der Videoclip dokumentiert die Statements in voller Länge:

http://www.youtube.com/watch?v=iTcMW4UzMqg

 


 

Videos der Streikwoche aus Düsseldorf und Mainzfont

Im you.tube-Kanal des GEW-Hauptvorstands gibt es als weitere Impressionen der Streikwoche zwei neue Videos zu den Kundgebungen in Düsseldorf und Mainz:

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(Mainz)

 


 

Länder-Tariftelegramm - 28. Februar 2011

Tariftelegramm+++Tariftelegramm+++Tariftelegramm+++Tariftelegramm+++

Arbeitgeber stellen sich stur – jetzt heißt es kämpfen!

In den Verhandlungen zur Länder-Tarifrunde am 24./25. Februar stellten sich die Arbeitgeber hinsichtlich der Lehrkräfte-Eingruppierung weiter stur.
Die GEW hatte konkrete Vorschläge gemacht, die auch eine schrittweise Einführung eines solchen Eingruppierungstarifvertrags enthielten. Die TdL lehnte jedoch jede Diskussion dazu ab.

In keinem Fall – so der Verhandlungsführer der Länder, Möllring – werde man die Eingruppierung der Lehrkräfte, die nicht die Voraussetzung für eine Verbeamtung mitbringen (sog. Nichterfüller), verhandeln. Überraschend ist, dass alle Länder sich in dieser Frage vor den Karren der sächsischen Landesregierung spannen lassen. Nur in Sachsen gibt es fast ausschließlich "Nichterfüller", weil es dort keine Regelungen für Beamte im Schuldienst gibt.

In den Sondierungen zur Entgeltordnung für Lehrkräfte hat die TdL sich von Frau Rudolph (sächsischen Finanzministerium) vertreten lassen. Die verkündet selbstsicher für die TdL:

"Wir sind in einer absoluten Position der Stärke."

Die Beschäftigten können dem nur mit einem Mittel entgegentreten: indem sie sich jetzt an den Streiks beteiligen.Die Verhandlungen sind von den Arbeitgebern nicht zufällig in den Zeitraum rund um Fasching und Frauentag gelegt worden. Sie hoffen darauf, dass für die Lehrkräfte pädagogische Fragen im Vordergrund stehen. Den Gefallen sollten wir ihnen nicht tun.

Deshalb: organisiert euch in der GEW und beteiligt euch an den Warnstreiks!

Frankfurt, 28.2.2011

Ilse Schaad

GEW-Hauptvorstand

Reifenberger Str. 21

0489 Frankfurt

Tel. 069-78973-0

tarifrunde@gew.de

 

Videos vom Verhandlungsgeschehen:

Abschlusspressestatement am 25.2.2011 in Potsdam:

http://www.youtube.com/watch?v=d9FKgQq5QVw

 

Videobericht beginnend mit einem Auszug aus dem Anfangsstatement über

die Verhandlungen und Berichte in den Verhandlungskommissionen bis zum

Schlussstatement:

http://www.youtube.com/watch?v=K-DZEQOXtAU

 

Auftaktpressestatements vom 24.2.2011 in Potsdam:

http://www.youtube.com/watch?v=M6klOl6lcgU


Eine Entgeltordnung und 5%!
WARNSTREIK und DEMONSTRATION
Dienstag – 01. März 2011

Streiklokal in Essen:
GEW Stadtverband Essen
Hollestr. 3 – 9. Étage
45127 Essen

Ablauf:
ab 9.00 Uhr
Eintragen in die Streiklisten / Streikfrühstück

Abfahrtzeiten nach Düsseldorf:
Gemeinsam vom Essener Hauptbahnhof mit dem Zug
um 11.32 Uhr
AUF NACH DÜSSELDORF!

Ablauf in Düsseldorf:
ab 11.00 Uhr
Treffen vor dem DGB-Haus
Friedrich-Ebert-Strasse 34-38

ab 12.30 Uhr
Demozug vom DGB-Haus zum Landtag

ab 13.30 Uhr
Kundgebung vor dem Landtag u.a. mit Frank Bsirske, ver.di

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(Aufruf für NRW)


Auf nach Düsseldorf!
Gemeinsame Demo
Dienstag, 1. März 2011

Tarif- und Besoldungsrunde der Länder 2011

   ●   Kein Abkoppeln der Angestellten und Beamten vom Wirtschaftsaufschwung
    
   und den Tarifentwicklungen in der Privatwirtschaft!

   ●   Wir sind nicht die Sparschweine der Länder!

   ●   Wir wehren uns gemeinsam gegen die Blockadepolitik der Länderarbeitgeber!

12.30 Uhr
Demozug vom DGB-Haus / Friedrich-Ebert-Straße zum Landtag NRW
Demozug von der Jägerhofstraße zum Landtag NRW

13.30 Uhr
Kundgebung vor dem Landtag NRW mit:

   ●   Andreas Meyer-Lauber, DGB NRW

   ●   Frank Stöhr, dbb

   ●   Frank Bsirske, ver.di

   ●   Meinolf Guntermann, dbb nrw

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Resolution!
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
auch für Lehrkräfte – Entgeltordnung jetzt

Sehr geehrte Frau Kraft, sehr geehrte Frau Löhrmann,
seit nunmehr zwei Jahren blockiert die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die Verhandlungen um einen Eingruppierungstarifvertrag für tarifbeschäftigte Lehrkräfte.
Somit ist der Lehrerberuf weiterhin der einzige Beruf im öffentlichen Dienst ohne Tarifvertrag. Dies muss ...

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Eine Entgeltordnung und 5%!
WARNSTREIK
Dienstag – 22. Februar 2011

Streiklokal in Essen:
GEW Stadtverband Essen
Hollestr. 3 – 9. Étage
45127 Essen

ab 09.00 Uhr
Eintragen in die Streiklisten
mit Streikfrühstück

ab ca. 11.00 Uhr
Willy-Brandt-Platz Essen
Szenische Spielaktion „Lego ist kein Spiel“

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Beamte und Streik

„Lehrer dürfen ohne disziplinarische Konsequenzen streiken“ – so war die Pressemeldung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 15.Dezember 2010 überschrieben. Die Presse machte daraus flugs die Meldung „Beamte dürfen streiken“ – und löste hiermit einigen politischen Wirbel auf. Der Beamtenbund warf der GEW gar vor, den Beamtenstatus abschaffen zu wollen. Wo kommt das angebliche Streikverbot her? Was verändert das neue Urteil? Was folgt daraus für die Tarifrunde?

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Beamtinnen und Beamte sind keine Streikbrecher

Wir Beamtinnen und Beamte erklären, dass wir auf der Grundlage der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes keine rechtswidrigen Vertretungstätigkeiten (Vertretung von Unterricht oder Aufsicht) leisten werden, die auf die Teilnahme eines Tarifbeschäftigten ....

mehr dazu (vorgefertigte Liste zur Unterschrift und Eingabe an die Schulleitung)


Bildung ist MehrWert

Wann, wenn nicht jetzt?
Gute Gründe, Mitglied der GEW zu werden, gibt es immer.

mehr dazu (mit Beitrittserklärung)


 

Tarifverhandlungen 2011

Informationsveranstaltung der GEW Essen
Mittwoch, 9. Februar 2011, 18.00 Uhr, Hollestr. 3 (Gildehofcenter), 9. Etage

Tarifrunde der Länder 2011
- Welche Forderungen stellt die GEW
- Was sagen die Arbeitgeber
- Wie können wir vor Ort die Verhandlungen begleiten
- Welche Aktionen planen wir
Nicht nur für Mitglieder

Referenten:
Norbert Müller
, stellv. GEW Landesvorsitzender
Cetin Mogultay, Mitglied der Tarifkommission

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weitere Informationen

GEW Info Bezirk Düsseldorf   mehr dazu
Homepage der GEW  mehr dazu


 

Warnstreik am 04.05.2010

Eigene Bilder mehr dazu
Streikvideo Essen mehr dazu

Streikvideo Bochum mehr dazu


 

Warnstreik: 130 Lehrer demonstrieren für bessere Bezahlung
Essen, 04.05.2010, Der Westen

Essen. Um für eine einheitliche und bessere Bezahlung zu demonstrieren, sind allein in Essen rund 130 Lehrer auf die Straße gegangen. Durch die Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz wurde vor allem der Unterricht an den Gesamtschulen Bockmühle und Erich Kästner eingeschränkt.

In zehn NRW-Städten sind am Dienstagvormittag rund 2500 angestellte Lehrer für eine bessere und einheitlichere Bezahlung auf die Straße gegangen. Allein in Essen kamen 130 Lehrerinnen und Lehrer zusammen, um sich an dem von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) initiierten Warnstreik zu beteiligen.

In Essen waren vor allem ...

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Tarifstreit : Sitzenbleiber ohne Tarifvertrag
Essen, 04.05.2010, Anne Wohland

Essen. Beim GEW-Warnstreik kamen gestern 130 angestellte Lehrer zusammen, um für einen Tarifvertrag und angemessene Eingruppierung zu streiken.

Stehfaulheit wollten die angestellten Lehrer gestern auf dem Willy-Brandt-Platz nicht beweisen. Auch wenn es sich gut 20 der gut 130 Warnstreikenden auf Klappstühlen be-quem machten. Die „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ (GEW) und der „Deutsche Beamtenbund Tarifunion“ hatte die Angestellten wegen festgefahrener Tarifverhandlungen unter dem Motto „Aussitzen gilt nicht!“ zu ersten Warnstreiks aufgerufen.

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - um nichts weniger geht es hier“, holt Jörg Kuhlmann, vom Essener GEW-Vorstand, aus. Er ist mit der Streikbeteiligung zufrieden. Der Tarifabschluss hätte nach Einschätzung Kuhlmanns vor drei Monaten geschlossen werden können. ...

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Warnstreik am 4. Mai 2010
Aussitzen gilt nicht!

Wir rufen die Lehrkräfte an öffentlichen Schulen in NRW auf, sich am Streiktag in einem unserer Warnstreiklokale einzufinden, sich in die Streikliste einzutragen und an der örtlichen öffentlichen Aktion teilzunehmen.

Mit den Aktionen in zehn Städten des Landes NRW wollen wir – gemeinsam mit der dbb-Tarifunion – unsere Forderungen unterstreichen.

Aktionen
am Dienstag, den 04. Mai 2010 in Essen

Streiklokal
ist die GEW Geschäftstelle,
Hollestr.3, (Gildehofcenter), 9. Etage

ab 9.00 Uhr
Eintragen in die Streiklisten

11.00 Uhr
Aktion „Aussitzen gilt nicht" und
Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz

Es sprechen:
Jörg Kuhlmann, GEW StV Essen,
Cetin Mogultay, GEW NRW,
Dieter Hillebrand, DGB Regionsvorsitzender

mehr dazu (Streikaufruf für Essen)

mehr dazu (Streikaufruf für NRW)

 

Aussitzen gilt nicht! - WARNSTREIK - Dienstag 4. Mai 2010

Zäh und enttäuschend laufen bisher die Verhandlungsrunden zur Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen. Bisher haben die Arbeitgeber keine befriedigenden Antworten auf die Forderungen der GEW gegeben.

Zur Erinnerung: Die GEW fordert, die Eingruppierung aller Lehrkräfte bundeseinheitlich zu tarifieren. Dazu gehört auch, dass die so genannten "Erfüller" aufgrund einer tariflichen Regelung eingruppiert werden. Wissenschaftlich ausgebildete Lehrkräfte dürfen nicht schlechter behandelt werden als andere Akademiker im öffentlichen Dienst.

Wegen der großen Bedeutung dieser Fragen für die weiteren Verhandlungen erwarten die Gewerkschaften zur nächsten Runde am 28. April 2010 eine Stellungnahme der TdL. Sollte die TdL weiterhin auf Zeit spielen und die Gewerkschaften wie bisher mit unbefriedigenden Antworten im Ungewissen lassen, wird die GEW die Gangart verschärfen.

Wir bereiten daher einen Warnstreiktag für 4. Mai 2010 vor und rufen alle angestellten Beschäftigten in den Schulen in Nordrhein-Westfalen, sich an diesem Tag bereit zu halten. Der Warnstreikaufruf wird rechtzeitig zugestellt.

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mehr dazu (Beamtinnen und Beamte sind keine Streikbrecher)

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